Beim kleinen Jubiläum der Chiemgau Team Trophy am 27. Januar 2019 werden sich 1.111 Genuss- und Erlebnis-Langläufer auf den Weg machen, die bis zu 43 Kilometer zwischen Inzell, Ruhpolding und Reit im Winkl zu absolvieren. Dabei geht es nicht darum wer am schnellsten ist. Vielmehr richtet sich die Veranstaltung an alle, die die Fortbewegung auf Skiern genießen, sich an der herrlichen Landschaft erfreuen und gemeinsam mit Freunden, Familie oder Kollegen etwas besonderes erleben möchten.

In einer Sache lohnt es sich jedoch schnell zu sein: Nur die ersten 300 Anmeldungen erhalten eine exklusive Maloja Mütze. All diejenigen, die schon mehrmals bei der CTT am Start waren, und zu den schnellsten Meldern zählten, wissen: Maloja wartet seit jeher mit hochwertigen und besonderen Produkten auf. Im letzten Jahr gab es einen Trinkgürtel, im Jahr zuvor eigens produzierte T-Shirts. 2019 sorgt die im Chiemgau heimische Marke nun also für eine warme Kopfbedeckung mit Zickzack-Strickmuster und passendem Bommel. Für Herren gibt’s die Mütze in der blau-roten Farbkombination „Mountain Lake“. Für Damen in der rosa-blauen „Cherry Blossom“-Variante.

Helfer werden belohnt

120 Mützen gehen zudem an die treuen freiwilligen Helfer des Events. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 55 Mützen mehr. „Wir wissen, wie wichtig helfende Hände für solch eine tolle Veranstaltung sind,“ sagt Andreas Mittag (Maloja Marketing). „Deshalb legen wir gerne noch ein paar Exemplare oben drauf.“

Knapp 170 Startplätze der CTT 2019 sind bereits vergeben. Wer am 27. Januar 2019 mit neuer Maloja-Mütze unterwegs sein möchte, der muss sich also sputen. 

Hier geht es zur Anmeldung.

 

31.743 Kilometer. Das ist annähernd die Strecke einer Flugreise von Berlin nach Singapur und retour. Eine beeindruckende Kilometerzahl, die die 784 Teilnehmer aus 14 Ländern bei der Chiemgau Team Trophy 2018 auf Skiern zurückgelegt haben. Weiterlesen

Liebe Teilnehmer der Chiemgau Team Trophy,

Bilder sagen mehr als Worte.

Deshalb haben wir viele, viele Fotos von euch gemacht. Die Bilder der Wechselszene windet ihr bereits hier auf unserer Website. Und auch die Bayernwelle hat wunderbare Bilder der Veranstaltung gemacht.

Am vergangenen Wochenende hat Annika Zimmermann bei der Chiemgau Team Trophy 43 Kilometer auf Langlauf Skiern zurückgelegt. Die 28-jährige dürfte dabei wohl die Einzige im über 800 Sportler großen Feld gewesen sein, die erst das zweite Mal auf Langlaufskiern stand. Gerade einen Tag zuvor hatte sie das Skaten gelernt. Eine echte Spitzenleistung, die einiges an Fitness erfordert. Ihr Geheimnis verrät sie nun in ihrem Buch „Fit und fröhlich“. Wir haben ihr zudem einige Fragen gestellt.

Was ist dein wichtigster Tipp für die ideale Work-Life-Balance?

Höre auf dich und dein Bauchgefühl. Lass die anderen äußeren Einflüsse außen vor und konzentriere dich auf das, was dir dein Körper sagt. Er spricht sehr oft mit uns, wir hören nur nicht zu.

Was bedeutet Fitness für dich?

Fit, ist gleich: Für immer tiefenentspannt.
Fitness bringt Struktur in deinen Alltag. Durch Fitness lernst du, dich zu organisieren und zu motivieren, aber auch, dich durchzusetzen und ehrgeizig zu sein. Es ist die Grundlage für ein ausgeglichenes, erfolgreiches Leben.

Was macht dein Konzept besonders?

Es geht um dich. Nicht um mich oder ein Leitbild. Ein Konzept lässt sich, wenn es erfolgreich wirken soll, nicht einfach überstülpen. Du bist einzigartig, und genauso soll auch dein gesunder Lebensstil individuell sein. Ich möchte dich verbessern und das muss auf deinem Weg, und nicht auf einem für dich vorgegebenen Konzept, passieren. Alles, was du dafür brauchst, gebe ich dir an die Hand.

Verlag, einmalig

Was möchtest du mit deinem Buch erreichen?

Mir ist sehr daran gelegen, dass wir mehr auf uns und unser Gleichgewicht achten. Dass wir innerhalb der gestiegenen Erwartungen, Erreichbarkeit und Möglichkeiten trotzdem unseren Rhythmus, unsere Balance (wieder)finden. Dass wir von Grund auf zufrieden mit uns sind, weil wir unseren Alltag mit einem gesunden Lebensstil fit und fröhlich meistern!

Hol dir Annikas Buch auf Amazon!

Inzell/Ruhpolding/Reit im Winkl – „Das muss man unbedingt einmal gemacht haben“, sagte eine junge Langläuferin am Ende der 4. Chiemgau Team Trophy. Und mit dieser Meinung stand sie sicher nicht allein, denn es werden immer mehr, die bei dem Genusslanglauf von Inzell über Ruhpolding nach Reit im Winkl dabei sein wollen. 784 Teilnehmer aus 14 Ländern zählte das Feld am Sonntag. 475 finishten noch im Jahr zuvor bei der dritten Auflage.

edf

Am frühen Vormittag ging es in Inzell los. Das Wetter passte perfekt. Zwar nicht so sonnig, wie im vergangenen Jahr. Aber Temperaturen zunächst um den Gefrierpunkt und trocken. Die Schnee-Sicherheits-Garantie also. Ob klassisch oder Skating –  hochmotiviert setzte sich die Menge nach dem Startschuss in Bewegung. Bald zogen die Sportlerinnen und Sportler wie Kugeln an einer Perlenkette über die bestens präparierte Loipe über Ruhpolding in Richtung Reit im Winkl. An den verschiedenen Schmankerlstation, wo es Kuchen, Milchreis, Knödel oder den eigens vom Ruhpoldinger Kur Café kreierten Müsliriegel „Loipenfutter“, aber auch Stachelbier, Petrusquellen-Schorlen und Tee von Bioteaque gab, bildeten sich große Grüppchen. Wer wollte, jagte die 42 Kilometer durch. Wer es entspannter angehen wollte, pausierte etwas oder nahm den Shuttle-Bus in Anspruch. Eine Zeitnahme gibt es bewusst nicht.  „Am Anfang sind wir schon kritisiert worden, dass wir keine Zeitnahme haben – und jetzt wächst und wächst es und das macht uns schon stolz, dass wir da den Zeitgeist in irgendeiner Weise getroffen haben“, sagt Florian Weindl, Leiter der Tourist-Information von Reit im Winkl.

CHiTT18 - Annika Zimmermann, Georg Holzner  und Andreas Mühlberg [Bild Roland Hindl]Chiemgau-Tourismus-Chef Stephan Semmelmayr stimmte da mit ein: „Wenn mir jemand vor drei, vier Jahren gesagt hätte, dass wir einen Anmelde-Stopp einlegen müssen, weil das Teilnehmerfeld sonst zu groß wird, hätte ich gesagt, das ist unmöglich.“ Das Lächeln, das allen Teilnehmer an allen Punkten der etwa 42 Kilometer langen Strecke ins Gesicht geschrieben stand, sprach allerdings Bände. „Das Wichtige bei uns im Chiemgau ist der Genuss, die Geselligkeit, das Griabige – und das zeichnet die Chiemgau Team Trophy aus“, so Semmelmayr weiter. Ein Konzept, das auch ZDF-Moderatorin Annika Zimmermann überzeugt hatte, obwohl sie zuvor nie auf Skatingskiern gestanden war. Andreas Mühlberg von Sport Dorner in Inzell zeigte ihr am Samstag noch die Grundlagen des Skating, keine 24 Stunden später hatte sie die Gesamtstrecke gemeistert. „Das ist schon sehr gut gemacht: Ich konnte von Schmankerlstation zu Schmankerlstation laufen – und dann ging das schon“, sagte sie sichtlich glücklich im Ziel, das sie auch dank der Unterstützung des Teilnehmers Georg Holzer erreicht hat, der sie das letzte Stück begleitet hatte Auch andere (Sport-)Prominenz war begeistert: „Das ist ein so schönes Event“, sagte Michael Raelert, Triathlon-Europameister auf der Mitteldistanz. „Das war heute wieder top“, stimmte das ehemalige Skilanglauf-Ass Tobias Angerer ein, der ebenso begeistert war wie die beiden Biathlon-Legenden Fritz Fischer und Herbert Fritzenwenger. „Super Bedingungen“, sagte auch der mehrfache Paralympics-Medaillen-Gewinner Gerd Schönfelder. Langlauf-Trainer Hans Reiter sorgte für das meiste Aufsehen: Mit den Skiern, mit denen sein Vater 1952 bei einem Rennen mitgemacht hatte, bewältigte er die 42 Kilometer.

Der bewegendste Moment der Veranstaltung aber war, als das „Dominik und Michi Gedächtnisteam“ im Kollektiv im Stadion in Reit im Winkl eingelaufen kam. Zwei ihrer Freunde waren Anfang des Jahres bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. „Sie sind mit uns mitgelaufen“, sagte das Team im Ziel.  Sie erhielten später den Team-Preis.

Alle Athleten haben gemeinsam 31.743,5 Kilometer zurückgelegt. Die meisten Teilnehmer brachte das Team Hofbräuhaus Traunstein mit 64 Finishern auf die Strecke. „Nächstes Jahr machen wir einfach so weiter“, gab Schirmherrin Kathrin Lang als Ziel für 2019 aus.