So schnell ging es noch nie: nur wenige Tage nach Öffnung der Anmeldung war die Bioteaque Chiemgau Team Trophy erneut ausverkauft. So wie Schirmherrin und Ex-Biathletin Kathrin Hitzer geht es scheinbar vielen: „Jeder lächelt, alles ist so familiär, es ist einfach richtig schön, dabei zu sein.“ Die Veranstalter mussten aufgrund der großen Nachfrage sogar eine Warteliste einrichten. „Wir bekommen über das ganze Jahr hinweg das Feedback, dass sich Menschen auf die Bioteaque Chiemgau Team Trophy freuen,“ berichtet Organisator Sven Hindl.

Zwischen acht und 43 Kilometer können am 26. Januar 2020 zwischen Inzell, Ruhpolding und Reit im Winkl gelaufen werden. Die Shuttlebusse, die zwischen den Streckenabschnitten verkehren, lassen Skifreunden stets die Wahl, wie viele Kilometer sie auf der Loipe verbringen möchten. „Dass wir von Beginn an keine Zeitnahme hatten, dass in regelmäßigen Abschnitten unsere Genuss-Stationen zum rasten einladen und dass wir ganz klar auf Entschleunigung setzen, ist wohl das Erfolgsgeheimnis der Bioteaque Chiemgau Team Trophy,“ freut sich Sven Hindl.

Gäste aus nah und fern

So machen sich am letzten Sonntag im Januar zahlreiche Freundes-, Familien- und Firmen-Teams von Inzell aus auf den Weg nach Reit im Winkl. Die Starterliste verrät, dass zahlreiche heimische Gruppen die Skier wachsen. Ebenso aber auch Teams mit weiter Anreise, wie der Freiburger Rugby Club, die im letzten Jahr als Karotten verkleidet lief. Man sieht, die „CTT“, so das Kürzel des Events, darf Spaß machen. „<—überhol doch—>“, „Die Ofenfrischen“, oder auch „Der Hirte und seine Schäfchen“, lauten die witzigen Mannschaftsnamen. Mit 114 Startern stellt übrigens das Hofbräuhaus Traunstein das größte Team.

Wie gewohnt dürfen sich Langläuferinnen und Langläufer auf Genuss-Stationen, Fotopunkte und Zielparty freuen. Nach der Premiere in diesem Jahr, wollen die Organisatoren 2020 das Thema Umweltschutz noch konsequenter verfolgen. Teilnehmende sind erneut aufgerufen, ihr eigenes Trinkgefäß mitzubringen, das an den Stationen befüllt wird. „Das hat der Freude am Langlaufen und dem Genuss keinen Abbruch getan,“ ist sich der Organisator sicher.